ETAPART - Ihr Experte rund ums Heizen, Kühlen & Lüften von Industriehallen in Bayern

Hallen stellen aus baulicher Sicht und aus der Nutzungsperspektive besondere Anforderungen an die Hallenheizung. Aufgrund der hohen Investitionskosten ist eine Anlage wichtig, die nicht nur wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt, sondern auch die gesetzlichen Vorgaben zur Nachhaltigkeit erfüllt, um eine zukunftsorientierte Anschaffung zu tätigen. Erfahren Sie mehr zu den besten Optionen für Ihre Halle und wichtigen Kriterien, die es bei der Auswahl und Dimensionierung zu berücksichtigen gilt.

 

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Besonderheiten einer Hallenheizung

Grundsätzlich gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage nach der besten Option für Hallenheizungssysteme. Zu individuell sind die baulichen Gegebenheiten, die Größe und die Nutzungsarten von Hallen. So stellt eine Heizungsanlage in einer Logistikhalle mit Hochregallager komplett andere Anforderungen an das System als eine Produktionshalle mit verschiedenen Arbeitsbereichen. Hinzu kommen gesetzliche Auflagen durch das GEG 2024, Kriterien der Nachhaltigkeit, die beispielsweise mit Kosten für CO2-Emissionen einhergehen, die baulichen Gegebenheiten hinsichtlich der Dämmung der Gebäudehülle oder aber den Optionen zum Einbau einer neuen Hallenheizung. Mögliche Kriterien, die es zu berücksichtigen gilt, sind beispielsweise:

  • Lagerung empfindlicher Materialien
  • unzureichende Dämmung der Gebäudehülle
  • flexible Raumnutzung
  • unterschiedliche Arbeitsbereiche
  • offene Hallentore
  • Brandschutz
  • Wärmeeintrag durch Maschinen und Prozesse
  • Vorgaben des Arbeitsschutzes zu minimalen Raumtemperaturen
  • hohe Decken
  • temporäre Nutzung
  • hohe Luftwechselraten und Luftzirkulation
  • Einbauten wie ein Deckenkran oder auch Sprinkleranlagen

Nutzungstechnische Anforderungen

Neben den baulichen und gesetzlichen Anforderungen gibt es eine Reihe von nutzungstechnischen Anforderungen, die eine Hallenheizung für die maximale Effizienz erfüllen muss. So eignen sich für Hallen, die frostfrei bleiben müssen, vor allem Warmlufterzeuger, während sich Strahlungsheizungen durch ihren besonders geräuscharmen Betrieb auszeichnen und zudem keine Zugluft erzeugen oder Staub aufwirbeln. Ebenfalls bewährt haben sich Strahlungsheizungen für das Aufheizen einzelner Hallenbereiche, und sie zeichnen sich zudem durch kurze Vorlaufzeiten aus. Fußbodenheizungen und Deckenstrahlplatten sind hingegen im Vorteil, wenn Hallen mit einer geringen Deckenhöhe erwärmt werden sollen oder explosionsgefährdete Stoffe im Raum lagern.

Merkmale einer Hallenheizung

Hallenheizungen gibt es in unterschiedlichen Bauweisen als zentrale oder dezentrale Systeme, mit verschiedenen Energieträgern wie Gas, Strom oder Wärmepumpen sowie sehr individuellen Wirkungsgraden.

Zentrale Hallenheizungen verfügen für gewöhnlich über einen Heizraum mit einem Brenner, der die Wärme für den Nutzungsort erzeugt. Von dort führen Rohrleitungen mit Warmwasser zu Fußboden- oder Deckenheizungen oder als warme Frischluft zu den Luftauslässen in der Halle. Dezentrale Heizungen erzeugen die Wärme direkt am Ort der Verwendung, sodass es hier zu keinen Wärmeverteilungsverlusten kommt. Auch sind die Vorlaufzeiten gering, die Montage ist in der Regel ungleich unkomplizierter und sie bieten eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung. Lediglich der Einsatz regenerativer Energien ist hier oft nur eingeschränkt möglich.

 

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Das GEG 2024

Die Neufassung des Gebäudeenergiegesetzes sieht vor, dass bereits seit dem 01. Januar 2024 Heizungsanlagen in Neubauten mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Ähnliche Regeln gelten für den Austausch bestehender Anlagen, für die Modernisierung gelten Übergangsfristen. Eine Ausnahme gibt es allerdings für Nicht-Wohngebäude mit einer Deckenhöhe von mehr als 4 Metern. Hier ist – trotz des Betriebs mit dem fossilen Brennstoff Gas – der Einbau von Dunkelstrahlern auch über die Frist hinaus weiterhin möglich, insbesondere, wenn die Strahlungsheizung H2 ready ist, d. h. auch mit Wasserstoff betrieben werden kann. Der Grund für die Ausnahme ist schlichtweg, dass es kaum eine effizientere Möglichkeit gibt, um Räume mit hohen Decken zu beheizen.

Das müssen Sie zum GEG 2024 wissen

Planung

ETAPART hat 40 Jahre Erfahrung in der kostengünstigen Beheizung von Hallen, bietet durch eine vielfältige Produktpalette verschiedene Lösungsoptionen und unterstützt Sie von der systemneutralen Planung bis zur fachmännischen Realisierung.

Für die Wahl des richtigen Beheizungssystems ist eine gründliche Untersuchung der Hallensituation wichtig.
Auf Grundlage Ihrer Anforderungen, den Anforderungen des GEG, anderer gesetzlichen Vorgaben und unserer Berechnungen erstellen wir Ihnen ein interessantes Konzept zur Beheizung und Belüftung Ihrer Halle.

Nach Abschluss unserer Planungsarbeit haben Sie folgenden vorliegen:

  • Eine Heizlastberechnung gemäß DIN 12831
  • Eine Berechnung der solarthermischen Erträge
  • Eine Ermittlung des verwendbaren PV-Stroms für eine Stromdirektheizung

 

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Heizsysteme für Hallenheizungen

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Heizsysteme, die sich unter anderem nach den genannten Kriterien unterscheiden. Alle haben dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile, sodass sich nicht jede Anlage pauschal für alle Hallentypen eignet.

Hell- und Dunkelstrahler gehören zu den Infrarotheizungen, die Wärme nicht über die Raumluft verbreiten, sondern die Objekte erwärmen, auf die Strahlung trifft. Erst indirekt strahlen diese die Wärme ab und die Raumtemperatur steigt. Vor allem Dunkelstrahler sind bei der Nachrüstung und Modernisierung von Hallenheizungen bei Deckenhöhen ab 4 m beliebt. Vorteile liegen hier in der nahezu verlustfreien Wärmeerzeugung, der hohen Effizienz, dem angenehm empfundenen Raumklima und ihrer einfachen Montage an der Hallendecke, die eine große Flexibilität der Raumnutzung gestattet. Während Hellstrahler in der Regel lediglich Biogas als erneuerbaren Energieträger nutzen können, ist bei Dunkelstrahlern auch der Betrieb mit Wasserstoff möglich. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch elektrische Infrarotstrahler, die sich jedoch aufgrund ihres hohen Stromverbrauchs ausschließlich für den gelegentlichen Gebrauch eignen.

ETAback

– der Energieeffizienzgenerator

Das ETAback Brennwertmodul für Dunkelstrahler bietet eine energieeffiziente Lösung für Ihren Hallenneu- oder Altbau. Dank einer maßgeschneiderten Heizungs- und Lüftungstechnik, sind sie für fast jeden Hallentyp und beinahe jede Nutzung der Halle geeignet.

Durch die konsequente Nutzung moderner Brennwerttechnik wird der Wirkungsgrad der ETAPART-Dunkelstrahler von 94% auf bis zu 108% – bezogen auf den Heizwert – gesteigert.

ETAwall

– das Solarprodukt an bestehender Halle

Solare Wärme
Regenerative Energie
CO2-neutral
Effiziente Beheizung und Belüftung

Das Herzstück des Solar Luftkollektors ist ein perforierter, selektiv beschichteter TiNOX Aluabsorber. Dieser nimmt effektiv die Energie des Sonnenlichts auf und wandelt diese in Wärmeenergie um – kostenlos, klimaneutral & zuverlässig.
Die im Kollektor erwärmte Frischluft wird direkt der Halle zur Beheizung oder als Prozesswärme zugeführt. Auch im Stillstand kann der Kollektor nicht überhitzen oder einfrieren. Im Sommer werden die ETAwall Solar Luftkollektoren effektiv zur automatischen Nachtlüftung und -kühlung der Gebäude genutzt.

ETAgreen Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe kann entweder als einzige Heizung oder auch ergänzend genutzt werden, um Hallen zu erwärmen. Das Gerät entzieht der Umgebung Wärme und gibt diese anschließend wieder ab – entweder direkt an die Luft, die dann in die Halle strömt, oder an Wasser als Trägermedium, das zum Betrieb einer wassergeführten Heizung genutzt wird. Neben der weit verbreiteten Nutzung von Luftwärmepumpen erweist sich auch die Berücksichtigung von Ab- und Prozesswärme im Hallenbau als effizient (z.B. über Erdwärme). Um auch im Winter Spitzenlasten abzufedern, empfiehlt sich unter Umständen eine Kombination mit einer Strahlungsheizung, da Luft-Luft- oder Luft-Wasser-Wärmepumpen bei sinkender Außentemperatur an Leistung einbüßen.

Die Wärmepumpe ETAgreen erfüllt in Kombination mit Dunkelstrahlern mit Brennwerttechnik die Anforderungen des GEG 2024 pauschal.

Die energieoptimierten ETAhybridsysteme L, XL und XXL bieten viele Vorteile sowohl im Neubau, als auch im Bestand.

ETApaneel

- dezentrales Infrarot-Wärmestrahlungsheizsystem

Im GEG 2024 werden Infrarot-Wärmestrahlungssysteme unter § 71d „Anforderungen an die Nutzung einer Stromdirektheizung“ in Absatz 4 explizit als Lösungsoption der strengen Regularien des GEG aufgeführt.Der Elektrostrahler ETApaneel ist ein dezentrales Infrarot-Wärmestrahlungsheizsystem. Er liefert verbrauchsgünstig Wärme für eine direkte Arbeitsplatz- oder Allgemeinbeheizung.
Sinnvoll ist die Verwendung des eigenproduzierten PV-Stroms. Eine Berechnung der PV-Stromverfügbarkeit unter der Berücksichtigung des Lastprofiles des Hallennutzers kann von der ETAPART vorgenommen werden.

Warmlufterzeuger

Wie der Name bereits vermuten lässt, erwärmen Warmlufterzeuger die Luft eines Raums – entweder die bereits vorhandene oder sie temperieren Frischluft, die anschließend in den Raum geblasen wird. Hier sind sowohl zentrale als auch dezentrale Bauweisen verbreitet, wobei sich die zentralen Systeme besser mit regenerativen Energien kombinieren lassen, die dezentralen hingegen kürzere Vorlaufzeiten haben und das Ausfallrisiko durch mehrere Brenner geringer ist.

Allen gemein ist, dass durch das Aufsteigen der Warmluft unter die Hallendecke Zugluft entstehen und Staub aufwirbeln kann. Eine weitere Bauart sind indirekt befeuerte Luftheizer, bei denen ein Heizkessel den Wärmetauscher beheizt, ein Lufterhitzer saugt Luft an und leitet sie über den Wärmetauscher.

 

 

Anschaffungs- und Betriebskosten

Wie teuer eine Heizungsanlage letztlich ist, hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. Zunächst kommt es auf den Rauminhalt, die Dämmung und auch die gewünschte Temperatur in der Halle an. Auch die Art der Heizung selbst ist entscheidend: Während Einbau und Nachrüstung von Strahlungsheizungen an der Decke vergleichsweise unkompliziert und günstig sind, stellt die Anschaffung einer Wärmepumpe eine kostspielige – wenn auch deutlich nachhaltigere – Investition dar. Und auch das Verlegen einer Fußbodenheizung ist nicht günstig. Neben Anschaffung und Montage fallen Betriebskosten an. Das sind neben den eigentlichen Preisen für den Brennstoff inklusive der CO2-Steuern auch Wartungskosten Kosten für Hilfsenergien zum Aufheizen der Anlage.

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Welches ist also die beste Hallenheizung?

Jede Hallenheizung hat ihre Vor- und Nachteile. Zweifelsohne lässt sich der ökologische Aspekt bei zentralen Heizungsanlagen besser erfüllen als bei dezentralen Systemen. Allerdings sind dezentrale Hallenheizungen aufgrund ihrer einfachen Montage und schnellen Amortisation der Investition attraktiv. Im Idealfall kombinieren Sie die Vorteile beider Varianten und beziehen eine Wärmepumpe in die Planung der Heizung ein, um die Anforderungen des GEG möglichst einfach zu erfüllen.

Was letztlich die beste Lösung ist, lässt sich jedoch nur anhand Ihrer persönlichen Anforderungen an die Hallenheizung und die Umgebungsvariablen ermitteln. Kontaktieren Sie unsere Expert:innen einfach unverbindlich für ein Beratungsgespräch. Gerne stehen wir Ihnen bei der Planung und Durchführung Ihrer neuen Hallenheizung fachkundig zur Seite.

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